Norwegen Sommer 2018

Einen Sommer lang in Norwegen

Endlich wieder Pølser, Wandern und Mitternachtssonne

Nur noch wenige Tage, dann geht es los! Die Reise ist schon lange geplant, die Ausrüstung sorgsam zusammengestellt und der Rucksack schon unzählige Male ein- und wieder ausgepackt und so langsam steigt nicht nur die Vorfreude, auch hin und wieder die Nervösität. Habe ich alles dabei? Habe ich zu viel dabei? Habe ich wirklich alle Karten? Muss ich sonst noch etwas organisieren, bevor ich mich aufmache? Immerhin werde ich vier Monat durch die Natur Norwegens streifen!

Ja, richtig gelesen. Ich darf den kompletten Sommer in Norwegen verbringen. Ich schreibe bewusst „dürfen“, da alles was über die zwei bis drei Wochen Urlaub, die normalerweise am Stück möglich sind, hinausgeht, schon etwas besonderes in meinen Augen ist. Daher freue ich mich so auf diesen Trip. Nicht nur, dass es endlich wieder nach Norwegen geht, ich habe auch viel Zeit im Gepäck.

Warum Norwegen?

Kurz gesagt: weil ich es so sehr vermisse. Während ich in Oslo lebte habe ich mich in das Land verliebt und auch wenn es viel zu selten klappt in den Norden zu kommen, fühle ich mich in Olso und in Norwegen nach wie vor zuhause. Ich kann nicht genau sagen was es ist, dass mich so fasziniert, wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Die Natur, die Ruhe und Einsamkeit in den Bergen, die gemütlichen Hütten vom norwegischen Wanderverein (DNT), der Bezug der Norweger zur Natur und der Stellenwert, den das Friluftsliv in Skandinavien genießt. Die Menschen, wenn das Eis durchbrochen ist, Oslo in all seinen Facetten, die kleinen niedlichen Ortschaften, die Pølser an der Tankstelle, Grillen am Fjord und so vieles mehr, das eher ein Gefühl ist, als etwas, das benannt werden kann.

Und genau das ist das Ziel meiner Reise, durch die Natur Norwegens wandern, an einsamen Bergseen zelten, nach einem langen Wandertag mit einem Kaffee und Freia Schokolade in die Ferne starren und der Sonne dabei zusehen, wie sie den Horizont nur kurz touchiert, um sich dann wieder auf den Weg nach oben zu machen. Aber auch nette Gespräche und Begegnungen in den Berghütten, im abgelegenen Supermarkt oder wohin mein Weg mich auch führt.

Zugegeben, mein Plan ist schon ein wenig detaillierter, aber getreu dem Motto „Walk the walk, don’t talk the walk“, will ich mich gar nicht so groß darüber auslassen. Wer wissen möchte, was ich so treibe, muss ab und zu hier vorbeischauen. Nicht wöchentlich oder nach einem strengen Redaktionsplan, aber hin und wieder werde ich hoffentlich etwas spannendes zu berichten haben. Es schwirren auch noch einige andere Themen im Kopf herum, darunter:

  • Meine Ausrüstungsliste
  • Der ein oder andere Gegenstand genauer vorgestellt
  • Wie gestaltet sich meine Tourenplanung
  • Sicherheit bzw. warum das Garmin Inreach
  • Und ein paar andere Sachen

Aber jetzt gehe ich meine Packlist noch einmal durch und genieße die Vorfreude.

„Ut på tur, aldri sur!“

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